Hoher Spaßfaktor auf dem Gelände der Expo 92
Auf der riesigen Insel namens Isla de la Cartuja, die nur einen Katzensprung entfernt ist von der Altstadt Sevillas, hat 1992 die Weltausstellung stattgefunden. Dort, wo damals der Pabellón de Espana war, der spanische Pavillon der Weltausstellung, ist heute Spaniens größter Freizeitpark angesiedelt: Isla Magica – die magische Insel.
Die diversen Areale bieten verschiedene Themen, so dass der Besucher den ganzen Tag lang als Ritter, Kaufmann oder Gaukler ins 16. Jahrhundert eintauchen, Abenteurer im Dschungel des Amazonas erleben kann oder sich als Freibeuter der Meere fühlen kann.
Achterbahnen, Karussells, Riesenräder und Rutschen bieten einen hohen Spaßfaktor für die ganze Familie. Überall lauern versteckte Falltüren und Wasserfälle, bieten sich alte Schiffe zur Besichtigung an oder warten Befestigungen darauf, erobert zu werden. Auch für die allerjüngsten unter den Besuchern ist bestens gesorgt, sie können sich nach Herzenslust austoben oder mit dem Pferdekarussell fahren. Auch die Bootsfahrt im Hafen verspricht schöne Anblicke.
Im Circo del Cóndor sehen sich die Besucher wilden Tieren gegenüber, Akrobaten vollführen die unglaublichsten Kunststücke und nur ein paar Meter weiter, in der Fuente de la Juventud, befinden sich ein von Elfen bewohnter Zauberwald, ein magisches Labyrinth und ein Puppentheater, das nicht nur die Jüngsten in Entzücken versetzen dürfte. Etwas ungemütlicher ist hingegen die Anaconda, eine Wildwasserbahn, die an ihrer höchsten Stelle einen Fluss in 16 m Höhe passiert. Der ultimative Nervenkitzel aber wartet am Desafío: fast 70 m geht es hier im freien Fall nach unten. Wer es danach wieder etwas ruhiger möchte, entspannt sich beim Shopping in den vielen Läden oder stärkt sich in einem der Restaurants der Isla Magica. Auch ein Theater, das kurze Filme und Shows zeigt und in dem einiges über die Kultur der Region an den Besucher weitergegeben wird, kann man hier besuchen.
Ein Highlight aber ist für viele genau die Zeit kurz nach Einbruch der Dunkelheit. An der Puerta de América finden allabendlich Shows statt, die es in sich haben: Ein Feuerwerk macht den sevillanischen Nachthimmel hell und bunt, dazu knallt es laut. Es gibt eine Lasershow und viele weitere Elemente, die Großen und Kleinen hier mit offenen Mündern staunend zusehen lässt.
Im Frühjahr, zumindest bis Ende April, hat der Park an zwei Tagen in der Woche geöffnet, zur Haupturlaubszeit ab Mai dann beinahe täglich. Der Einzelpreis für eine Tageskarte liegt für einen Erwachsenen in der Hochsaison bei 29, für ein Kind bei 20 Euro. Heranwachsende zwischen 13 und 15 Jahren bezahlen 23 Euro und Senioren ab 60 Jahren 20 Euro. Auch Nachmittags- und Abendkarten sind zu moderaten Preisen erhältlich. Wer zur Isla Magica möchte, kann sich kurzfristig unter http://www.islamagica.es/home.html über Öffnungszeiten, die Veranstaltungen dort und die Preise noch einmal individuell informieren.
Der Park ist nur eine der vielen Sehenswürdigkeiten in Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens.
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