Jaen

Die Stadt Jaén ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und im Nordosten der spanischen Region Andalusien gelegen. Sie zählt circa 118.000 Einwohner und ist dabei im weiten Tal des Rio Guadalquivir beheimatet. Jaén liegt zwischen den Bergen Jabalcuz und La Pandera, die mit Olivenbäumen bewachsen sind, in 574 m Höhe.

Die Geschichte von Jaén

Bereits in Zeiten der römischen Herrschaft war Jaén über seine Stadtgrenzen hinaus bekannt, da in dieser Region nach Silber geschürft worden ist. Dennoch fiel die Blütezeit des Ortes in die arabische Herrschaft, die jahrhundertelang währte. Diese Zeiten waren durch viele Kriege geprägt. So avancierte Jaén im 11. Jahrhundert zur Hauptstadt eines kleinen maurischen Königreiches, nachdem das Kalifat zerfallen war. Unter Ferdinand III. eroberten die Christen 1246 die Stadt. Unter seiner Herrschaft verzeichnete Jaén ein großes Wachstum. So behaupten noch heute viele Besucher, dass die Einwohner Jaéns nicht andalusischen sondern eher kastilianischen Zuschnitts seien. Dies mag auch dem Umstand geschuldet sein, dass man sie für konservativer hält als die übrigen Andalusier.

Die größten Sehenswürdigkeiten der Stadt

Kathedrale in Jaen

Haupteinnahmequelle der Stadt ist die Industrie, aber auch die Landwirtschaft. Jaén besitzt seit 1993 eine Universität. Die größten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die gut erhaltenen arabischen Bäder, die Kirche San Andrés (eine ehemalige Synagoge) sowie die mit Mauern bewehrte Altstadt (darüber befindet sich die Burg Castillo de Santa Catalina). Außerdem sollten diejenigen, die nach Jaén reisen, es nicht verpassen die Kathedrale aus der Renaissance zu besuchen (im 16. beziehungsweise 18. Jahrhundert errichtet). Gleiches gilt für das Gotteshaus San Bartolomé, das im Stil der Mudejar errichtet worden ist und Jahr für Jahr unzählige Touristen anlockt.

Respektvolle Freundlichkeit der Einheimischen

Altstadt von Jaen

Touristen, die nach Jaén kommen, werden sofort bemerken, dass ihnen respektvolle Freundlichkeit der Einheimischen entgegenschlägt. Dies liegt auch daran, dass man keine Urlauberinvasion in dem Ort kennt. Schließlich ist die Stadt weder an einem großen Fluss noch am Meer gelegen. Der Horizont Jaéns ist trotzdem nicht eng. So ist in der Ebene das größte Olivenanbaugebiet der Erde angesiedelt. Hier finden sich ringsherum raues Gebirge, weithin ausgedehnte Landschaften und Hügelketten, auf denen sich die Olivenbäume wie ein grünes Netz auf weißer, brauner, gelber und roter Erde ausdehnen.

Sehenswert sind neben der Kathedrale und den besten arabischen Bäder Spaniens auch die vielen historischen Denkmäler in Úbeda und Baeza. Den Anblick der weiten Olivenhaine genießt man am besten südlich von Despeñaperros aus. Das fruchtbare Land Jaéns wird dort von deren gepflegten Baumreihen durchzogen.

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