Ausflugstipps in Andalusien

Werke aus allen Schaffensperioden - Pablo Picasso

Die 204 Exponate im Museo Picasso sind dem berühmtesten Sohn Málagas gewidmet

Einer der berühmtesten Söhne Spaniens kommt aus der zweitgrößten Stadt in Andalusien. Die Rede ist vom vielleicht bedeutendsten Künstler, den Spanien jemals hervorgebracht hat; er überstrahlt sogar Salvador Dalí, Antoni Gaudí, Pedro Almodóvar, Francisco de Goya oder Jorge Semprún. Es geht, natürlich, um Pablo Picasso, der am 25. Oktober 1881 in Málaga zur Welt kam.

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Grandiose Ausblicke und sanfte Matten

Von Puerto de la Ragua über den Chullo und die Laguna Seca zur Fuente de las Aguilas zurück nach Puerto de la Ragua

Etwa 60 Kilometer östlich von Granada, direkt an der Grenze zur Region Almería, liegt auf bereits 2.040 Metern das Dörfchen Puerto de la Ragua. Von Granada aus ist es über die A-92 in östlicher Richtung gut zu erreichen, wenn man die Ausfahrt 312 in Richtung Calahorra und Puerto de la Ragua nimmt und auf die A-337 einbiegt. Etwa 17 Kilometer sind es dann noch bis zum Ausgangsort dieser Rundwanderung in Puerto de la Ragua, wo auch direkt ein Parkplatz zu finden ist.

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Entspanntes Treten und fabelhafte Aussichten

Mit dem Rad auf der Ruta de los Molinos

13 Kilometer südlich von Granada liegt das Städtchen Padul malerisch in über 700 Meter Höhe in der andalusischen Hochebene. Von hier aus kann man in einer etwa 30 Kilometer langen Rundtour die Ruta de los Molinos abfahren – allerdings ist aufgrund der Beschaffenheit der Straßen und Wege ein Mountainbike in jedem Fall empfehlenswert. Wenn man die Ruta mit dem richtigen Rad absolviert, ist sie nicht weiter schwierig, auch wenn die 30 Kilometer durchaus einige Anstiege – insgesamt etwa 380 Höhenmeter sind zu überwinden – aufweist.

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Die andalusische Renaissance in der Provinz Jaén

Schon zu Römerzeiten sehr beliebt: Baeza und Ubeda

Von Albacete, Cordoba oder Jaén aus sind die beiden Perlen Ubeda und Baeza im Norden Andalusiens, in der Provinz Jaén, gut erreichbar. Das Besondere: Sie stehen beide auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO, da sie als „Wegbereiter der Renaissance in Spanien und der Verbreitung humanistischer Ideen und der Renaissancearchitektur in andere Länder“ gelten. Das ist ein schöner Titel – doch hält er auch, was er verspricht?

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Tierische Attraktion für die ganze Familie

Im Selwo Park in Estepona begegnet man Wildtieren Auge in Auge

Im Küstenort Estepona, eine malerische Hafenstadt etwa 20 Kilometer westlich von Marbella gelegen, wartet neben der unten auf dieser Seite erwähnten Isla Mágica in Sevilla ein zweiter spannender Freizeitpark auf die Urlauber Andalusiens: der Selwo Park. Mit einem einmaligen Konzept versteht es der Park, die Besucher in seinen Bann zu ziehen.

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Wo Höhenmeter zusammenkommen

Von Jeres del Marquesado über Los Quemados, Puesto del Guardia , Prados de Beas und Majada del Puerco nach Cerro de la Calera und zurück nach Jeres

Jeres del Marquesado ist etwa 30 Kilometer östlich von Granada gelegen und mit dem Wagen bestens zu erreichen (A-92 und später SE-19). Bevor man das Dorf erreicht, kann man das Auto direkt hinter einem Steinbogen parken und von hier aus die – doch ziemlich anspruchsvolle – Wanderung beginnen. Schon hier befindet man sich nämlich auf knapp 1.300 Metern Höhe, und in den kommenden etwa sechs Stunden wird man die 2.000 Meter das eine oder andere Mal „knacken“ müssen. Es wird darum empfohlen, dass nur gesunde und trainierte Wanderer sich auf diese Rundwanderung begeben.

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Auf und ab bis an die Küste

Mit dem Rad von Granada nach Almunecar

Sie ist mit etwa 80 Kilometern zwar eine relativ lange Tagesetappe, die Tour von Granada nach Almunecar – und doch lang nicht so anstrengend, wie es diese Entfernung vermuten lässt. Denn Granada, Hauptstadt der gleichnamigen andalusischen Provinz, liegt eingebettet in den Übergang der Sierras de Huétor y la Alfaguara in die Vega de Granada, auf einer Höhe von 734 Metern. Und Almunecar liegt am Mittelmeer, an der Costa del Sol, was bedeutet, dass man pro Kilometer Radstrecke im Schnitt knapp zehn Meter Gefälle im Höhenprofil hat.

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Die Semana Santa in Sevilla

Die andalusische Karwoche mit einer langen Tradition

Die andalusische Hauptstadt Sevilla ist ja für eine unüberschaubar große Anzahl an Sehenswürdigkeiten bekannt: Altstadt, Aquädukt, Kathedrale, Plaza de España – und so weiter, und so fort. Die allermeisten Besucher dürften allerdings ein entscheidendes kulturelles Merkmal der Stadt verpassen, denn um die „Semana Santa“, die Heilige Woche, in Sevilla miterleben zu können, muss man zur richtigen Zeit hier sein. Und diese „richtige“ Zeit, das ist die Karwoche, die Woche vor Ostern.

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Whale Watching an der Straße von Gibraltar

Wale und Delfine tummeln sich in der Meerenge vor Tarifa und lassen sich dort bestens beobachten

Es stellt immer ein unvergessliches Erlebnis dar, einem Tier in der freien Wildbahn, also in dessen natürlicher Umgebung erleben zu dürfen. Das stellen auch jene Besucher Andalusiens fest, die sich für ihren Ausflug an die Straße von Gibraltar etwas ganz Besonderes vorgenommen haben: Whale Watching, zu Deutsch Walbeobachtung.

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Immer am Meer entlang

Von Las Negras über die Cala de San Pedro und den Playa el Plomo bis Agua Amarga

Bevor man sich auf diesen etwa elf Kilometer langen, wunderschönen Wanderweg macht, sollte man sich klarmachen: man muss auch wieder auf Schusters Rappen zurück. Es sei denn, man entscheidet sich dafür, vom Zielort Agua Amarga per Taxi zurückzufahren, da es keine Busverbindung gibt. Oder man lässt sich eben in Agua Amarga abholen. In jedem Fall sollte man deswegen nicht zurückschrecken vor dieser Wanderung, die immer am Meer entlang führt.

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Die Karavellen des Kolumbus

Mit dem Rad von Acebuches bis nach Huelva

Etwas länger als 50 Kilometer ist diese Strecke, die nahe der Küste beginnt und auf meist gut befahrbaren Straßen oder sogar Radwegen nach Huelva führt, ganz im Westen Andalusiens in der gleichnamigen Provinz Huelva gelegen. Von hier aus, wo sich östlich die Costa de la Luz erstreckt und die Flüsse Rio Tinto und Odiel in den Atlantik fließen, sind es nur noch wenige Kilometer bis an die Grenze nach Portugal.

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Die Cueva de la Pileta

Andalusiens ältestes Zeugnis menschlicher Besiedlung

Ein paar Kilometer südwestlich von Ronda, mitten im Gebirge der Umgebung von Benaoján, liegt die Höhle Cueva de la Pileta. Im Jahre 1905 wurde sie entdeckt und dann, 1924, zum „Nationalen Monument für Höhlenkunst“ erklärt. Ein Ausflug in die Höhle ist wirklich lohnenswert, wenn man gerade in der Gegend ist; beherbergt sie doch in ihrem Inneren Höhlenmalereien, die an die 20.000 Jahre alt sind und somit Zeugnisse erster menschlicher Besiedlung Andalusiens und deren kulturelle Prägungen sind. Einige Forscher datieren die Kunstwerke sogar noch älter.

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Haie, Rochen und andere wilde Kreaturen

Einblicke in die unbekannte Welt der Meeresbewohner: Das Sea Life Aquarium in Benalmadena

In der andalusischen Provinz Malaga, etwa 20 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt, befindet sich das Sea Life Aquarium in Benalmádena. Es gehört zur Merlin Entertainments Group, die viele Aquarien in Europa betreibt, und es wurde direkt neben der Marina errichtet; es beherbergt eine große Vielzahl an Unterwasser-Lebewesen. Durch den unterseeischen Tunnel sind die Besucher nur durch eine Glasscheibe getrennt von einigen faszinierenden Kreaturen – Haie, Schildkröten, Skorpionfische, Seeaale, Kardinalsfische oder Quallen, sie alle sind aus nächster Nähe zu bestaunen.

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Eine Zwei-Tage-Radtour mit Stranderholung (1)

Teil I: Die Hinfahrt von Torre del Puerco über Vejer de la Frontera, einem der bekanntesten weißen Dörfer Andalusiens, bis Barpate

Eine zweitägige Rad-Rundtour im Südwesten Andalusiens verspricht vieles. Angefangen von wechselhafter Landschaft (da die Rückfahrt nicht der Hinfahrt gleicht), nicht zu viel Anstrengung (40 km pro Tag), aber eben auch nicht zu wenig, die weißen Dörfer Andalusiens im Hinterland, einen Nachmittag am Strand und eine schöne Rückfahrt fast immer an der Küste entlang. Und die Versprechen, sie werden gehalten!

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Das malerische Zahara de la Sierra

Beste Aussichten vom alten maurischen Kastell und ein Städtchen, das unter Denkmalschutz steht

Dass das Wort „Zahara“ aus dem Arabischen stammt, ist erst einmal noch kein besonderer Umstand. Dass es übersetzt „Blume“ heißt, für sich allein auch noch nicht. Wer aber an Fronleichnam nach Zahara de la Sierra kommt, in die andalusische Provinz Cadiz, der kann beobachten, dass die Straßen des Städtchens, zumindest im Ortskern, in ganze Blumenmeere getaucht werden, über die die Prozessionen an „Corpus Cristi“ (so der spanische Name des Feiertags) hinweg marschieren. Ein Zufall? Wohl eher nicht.

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In den Kastanien

Zu Fuß durchs obere Tal des Genal

Etwa 20 Kilometer südlich von Ronda, im Herzen Andalusiens, liegt das Dörfchen Cartajima – in der ganzen Region bekannt für seinen hervorragenden, jungen „mosto“, einem weißen Wein. Von dort aus gibt es einen schönen Rundwanderweg, der mit etwa 13 Kilometern Länge an einem halben Tag gut machbar ist und über die Dörfer Igualeja und Parauta zurück nach Cartajima führt.

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Eine Zwei-Tage-Radtour mit Stranderholung (2)

Teil II: Die Rückfahrt von Barpate über zwei Surfparadiese, das Kap Trafalgar und Conil de la Frontera

Nachdem man Barpate am nächsten Morgen Richtung Westen auf der kaum befahrenen Landstraße A-2233 verlassen hat, geht es durch schöne Pinienwäldchen im Naturpark La Breña y Marismas del Barbate. Von hier aus bieten sich sehr schöne Blicke auf die Meeresbuchten und die sich scheinbar endlos hinziehenden Pinienwälder, denn hier befindet man sich nach längerem Anstieg auf immerhin 120 Meter Höhe über dem Meer.

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Der Freizeitpark Isla Magica in Sevilla

Hoher Spaßfaktor auf dem Gelände der Expo 92

Auf der riesigen Insel namens Isla de la Cartuja, die nur einen Katzensprung entfernt ist von der Altstadt Sevillas, hat 1992 die Weltausstellung stattgefunden. Dort, wo damals der Pabellón de Espana war, der spanische Pavillon der Weltausstellung, ist heute Spaniens größter Freizeitpark angesiedelt: Isla Magica – die magische Insel.

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Die Megalithengräber der Dólmenes de Antequera

Eines der größten Megalithenbauwerke in Europa, die Cueva de Menga

Antequera in der Provinz Malaga ist für sich allein genommen schon sehr sehenswert; nicht zu Unrecht trägt die Stadt aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung den Beinamen „Herz von Andalusien“. Berühmt ist die Gegend aber auch für eine Reihe von Megalithenbauten, und fährt man von hier aus in die Richtung von Granada, findet man an einer Tankstelle den Eingang zur größten unter ihnen: der Cueva de Menga.

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Berge und Korkeichen: Von Linares nach Aracena und zurück

Auf Schusters Rappen durchs nordwestliche Andalusien

Über 1.000 Kilometer Wanderwege beherbergt die Sierra de Aracena in Andalusiens Nordwesten; paradiesische Zustände für Freunde des leichten bis mittelschweren Trekkings und Qual der Wahl zugleich, denn wo soll man hin? Alles abwandern kann man in einem einzigen Urlaub sicher nicht. Unser Tipp, auch als Einstieg brauchbar, ist die Tour von Linares de la Sierra nach Aracena und zurück.

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Der Puente Nuevo in Ronda

Die imposante Brücke mit vier Jahrzehnten Bauzeit

Wer vom neueren Teil des schmucken Städtchens Ronda in die Altstadt schlendert, von El Mercadillo nach La Ciudad, der wird sie unweigerlich passieren müssen: Jene Brücke, die sich in 120 Metern Höhe über den Rio Guadalevin spannt. Sie trägt den Namen Puente Nuevo, und sie wurde vor langer Zeit erbaut, von 1751 bis 1793 – 42 Jahre lang bis zur Fertigstellung.

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Via Verde de la Sierra

Mit dem Fahrrad von Olvera nach Puerta Serrano, 36 Kilometer durch die Hügellandschaft Andalusiens

Jede Menge stillgelegte Eisenbahnstrecken durchziehen den spanischen Teil der iberischen Halbinsel, und einige davon finden sich in Andalusien. Viele dieser ehemaligen Zugtrassen drängen sich heute als Wander- oder Radwanderwege geradezu auf – so auch die Via Verde de la Sierra zwischen Olvera und Puerta Serrano, etwa 25 Kilometer nordwestlich von Ronda gelegen.

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Gotik, Renaissance und Barock im Süden Andalusiens

Jahrtausende alte Bauwerke sind in Medina-Sidonia zu bestaunen

Der Name des Städtchens verrät schon viel über seine Geschichte. Vor etwa 3.000 Jahren gründeten Phönizier aus Sidon, im heutigen Libanon gelegen, die befestigte Siedlung, die im Lauf der Jahrhunderte dann von den Römern besetzt wurde, für die sie zu einer wichtigen Kolonie wurde. Auch die Westgoten haben Spuren in Medina-Sidonia hinterlassen, besonders aber natürlich im Jahr 711 einfallenden Mauren, die dem Ort den ersten Teil des Namens und eine lang anhaltende Blütezeit brachten.

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