Die andalusische Renaissance in der Provinz Jaén

Schon zu Römerzeiten sehr beliebt: Baeza und Ubeda

Von Albacete, Cordoba oder Jaén aus sind die beiden Perlen Ubeda und Baeza im Norden Andalusiens, in der Provinz Jaén, gut erreichbar. Das Besondere: Sie stehen beide auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO, da sie als „Wegbereiter der Renaissance in Spanien und der Verbreitung humanistischer Ideen und der Renaissancearchitektur in andere Länder“ gelten. Das ist ein schöner Titel – doch hält er auch, was er verspricht?

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Die Semana Santa in Sevilla

Die andalusische Karwoche mit einer langen Tradition

Die andalusische Hauptstadt Sevilla ist ja für eine unüberschaubar große Anzahl an Sehenswürdigkeiten bekannt: Altstadt, Aquädukt, Kathedrale, Plaza de España – und so weiter, und so fort. Die allermeisten Besucher dürften allerdings ein entscheidendes kulturelles Merkmal der Stadt verpassen, denn um die „Semana Santa“, die Heilige Woche, in Sevilla miterleben zu können, muss man zur richtigen Zeit hier sein. Und diese „richtige“ Zeit, das ist die Karwoche, die Woche vor Ostern.

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Die Cueva de la Pileta

Andalusiens ältestes Zeugnis menschlicher Besiedlung

Ein paar Kilometer südwestlich von Ronda, mitten im Gebirge der Umgebung von Benaoján, liegt die Höhle Cueva de la Pileta. Im Jahre 1905 wurde sie entdeckt und dann, 1924, zum „Nationalen Monument für Höhlenkunst“ erklärt. Ein Ausflug in die Höhle ist wirklich lohnenswert, wenn man gerade in der Gegend ist; beherbergt sie doch in ihrem Inneren Höhlenmalereien, die an die 20.000 Jahre alt sind und somit Zeugnisse erster menschlicher Besiedlung Andalusiens und deren kulturelle Prägungen sind. Einige Forscher datieren die Kunstwerke sogar noch älter.

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Das malerische Zahara de la Sierra

Beste Aussichten vom alten maurischen Kastell und ein Städtchen, das unter Denkmalschutz steht

Dass das Wort „Zahara“ aus dem Arabischen stammt, ist erst einmal noch kein besonderer Umstand. Dass es übersetzt „Blume“ heißt, für sich allein auch noch nicht. Wer aber an Fronleichnam nach Zahara de la Sierra kommt, in die andalusische Provinz Cadiz, der kann beobachten, dass die Straßen des Städtchens, zumindest im Ortskern, in ganze Blumenmeere getaucht werden, über die die Prozessionen an „Corpus Cristi“ (so der spanische Name des Feiertags) hinweg marschieren. Ein Zufall? Wohl eher nicht.

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Die Megalithengräber der Dólmenes de Antequera

Eines der größten Megalithenbauwerke in Europa, die Cueva de Menga

Antequera in der Provinz Malaga ist für sich allein genommen schon sehr sehenswert; nicht zu Unrecht trägt die Stadt aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung den Beinamen „Herz von Andalusien“. Berühmt ist die Gegend aber auch für eine Reihe von Megalithenbauten, und fährt man von hier aus in die Richtung von Granada, findet man an einer Tankstelle den Eingang zur größten unter ihnen: der Cueva de Menga.

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Der Puente Nuevo in Ronda

Die imposante Brücke mit vier Jahrzehnten Bauzeit

Wer vom neueren Teil des schmucken Städtchens Ronda in die Altstadt schlendert, von El Mercadillo nach La Ciudad, der wird sie unweigerlich passieren müssen: Jene Brücke, die sich in 120 Metern Höhe über den Rio Guadalevin spannt. Sie trägt den Namen Puente Nuevo, und sie wurde vor langer Zeit erbaut, von 1751 bis 1793 – 42 Jahre lang bis zur Fertigstellung.

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Gotik, Renaissance und Barock im Süden Andalusiens

Jahrtausende alte Bauwerke sind in Medina-Sidonia zu bestaunen

Der Name des Städtchens verrät schon viel über seine Geschichte. Vor etwa 3.000 Jahren gründeten Phönizier aus Sidon, im heutigen Libanon gelegen, die befestigte Siedlung, die im Lauf der Jahrhunderte dann von den Römern besetzt wurde, für die sie zu einer wichtigen Kolonie wurde. Auch die Westgoten haben Spuren in Medina-Sidonia hinterlassen, besonders aber natürlich im Jahr 711 einfallenden Mauren, die dem Ort den ersten Teil des Namens und eine lang anhaltende Blütezeit brachten.

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