Cordoba

Cordoba

Die spanische Stadt Córdoba ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie liegt am Fluss Guadalquivir und ist die drittgrößte Stadt Andalusiens. Córdobas Wurzeln fußen auf einer alten iberischen Siedlung. Diese entwickelte sich zum Hauptort Spaniens, nachdem sie 169 v. Chr. von den Römern besetzt worden war. Córdoba wurde zwischen dem dritten und vierten Jahrhundert Bischofssitz. Die Stadt blieb Teil des Westgotenreiches, auch nach der Zerstörung durch die Vandalen. Es gehörte zum Reich der Byzantiner von 554 bis 571. Im 10. Jahrhundert errichteten die Mauren das Kalifat Córdoba und so avancierte die Stadt zu einer der größten Urbanisationen der bekannten Welt. Zu jener Zeit lebten zirka 500.000 Menschen in Córdoba. Im Rahmen der Reconquista eroberten christliche Truppen für Kastilien im Jahr 1236 Córdoba.

Córdoba ist verkehrsstrukturell gut aufgestellt

Straße in Cordoba

In Córdoba herrscht ein politisches Novum, da die Stadt die einzige Metropole Spaniens ist, wo eine Linksregierung beziehungsweise die Kommunistische Partei Spaniens die Mehrheit im Stadtparlament besitzt. Córdoba ist verkehrsstrukturell gut aufgestellt. So besitzt die Stadt Anbindung an eine der spanischen Hauptverkehrsadern der staatlichen Bahngesellschaft (Sevilla-Madrid). Außerdem können auch per Kfz in kurzer Zeit die Großstädte Granada und Sevilla erreicht werden. Córdobas Flughafen, der bislang eher ein Schattendasein hegt, soll ausgebaut werden.

Die Mezquita de Córdoba

Mezquita in Cordóba

Das bedeutendste Gebäude der Stadt ist die Mezquita in Córdoba. Mit dem Moschee-Bau begann der Emir Ab dar-Rahman 785. Mit einer Ausdehnung von 23.000 m² wäre die Mezquita heutzutage die drittgrößte Moschee der Erde. Sie verfügt über 860 Marmorsäulen, die in parallel verlaufenden Reihen jeweils zwei übereinanderliegende Bögen tragen. So wird ein besonderes Spiel von Licht und Schatten bewirkt. Im Jahr 1236 (Rückeroberung durch die Christen) wurde diese Moschee zu einer christlichen Kathedrale geweiht. In ihrer Mitte errichtete man 1523 ein gewaltiges Kirchenschiff im Renaissance-Stil. Diese Bauarbeiten dauerten über 234 Jahre. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die so genannte Römische Brücke, die ein pittoreskes Panorama auf die Mezquita in sich birgt und über den Fluss Guadalquivir führt. Eine große Schlossanlage mit Garten, der Alcázar de los Reyes, ist ebenfalls eine stark frequentierte Sehenswürdigkeit. Gleiches gilt für die Palastruine Medina Azahara, die sich circa 8 km westlich in unmittelbarer Nähe Córdobas befindet.

Sehr belebt ist natürlich auch die Judería Córdobas, die Altstadt. Hier lebten ehemals Araber und Juden. Zahlreiche Cafés und Restaurants finden sich in ihren engen Gassen, außerdem die letzte von 300 Synagogen, die nicht durch die christliche Reconquista zerstört worden ist.

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