Maria Luisa Park in Sevilla

Bild vom Maria Luisa Park in Sevilla

Auf der ganzen Welt gibt es Parkanlagen, die mehr oder weniger bekannt sind. Unter all diesen grünen Oasen ist der Maria Luisa Park in Sevilla zweifelsohne eine der bekanntesten. Der mit Liebe zum Detail angelegte Park ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Auswärtige, die entspannte Stunden unter freiem Himmel in dieser Anlage genießen möchten. Das Ziel der Reise: Eine im südlichen Teil des historischen Zentrums gelegene üppige Naturlandschaft.

Die Anfänge des Maria Luisa Parks

Die Historie dieses Parks geht bis aufs Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Damals entschied sich die Herzogin von Montpensier dafür, einen Teil ihrer Gärten der Stadt Sevilla überlassen. Die Gärten der Infantin Luisa Fernanda gehörten dem Palast von San Telmo an. Ab 1911 widmete sich die Stadt Sevilla einer Umgestaltung des Parks. Fleißige Helfer erschufen Teiche, Denkmäler und Brunnen, die die Parkanlage bis heute säumen.

Drei Jahre später entstanden im Maria Luisa Park ebenfalls einige neu errichtete Gebäude, die das Herzstück der 1929 in der Anlage durchgeführten lateinamerikanischen Ausstellung bildeten. Außerdem sind in der Parkanlage zwei Museen und ein großer Platz zu Hause.

Romantische Atmosphäre in der Parkanlage

Ein Großteil der Renovierungsarbeiten ist dem französischen Gartentechniker Jean-Claude Nicolas Forestier zu verdanken. Dem bereits durch den Bois de Boulogne in Paris bekannt gewordenen Visionär gelang es, dem Parque de Maria Luisa romantisches Flair einzuhauchen. Als Inspiration dienten keine geringeren Parkanlagen als die der Alhambra oder den Alcázares in Sevilla. Und dieser Plan ging auf. Ein Aushängeschild dieser besonderen Architektur ist beispielsweise ein Springbrunnen, der der Anlage ein Ambiente wie aus 1.001 Nacht verleiht. Weitere Highlights sind die mannigfaltigen gekachelten Bänke, die dazu einladen, das Flair des Maria Luisa Parks auf sich wirken zu lassen.

Tropische Gewächse, soweit das Auge reicht

Der Maria Luisa Park lockt als grüne Oase, die mitten in der Großstadt entspannte Momente verspricht. Nahezu jeder einzelne der rund 400.000 Quadratmeter scheint dabei mit üppiger tropischer Vegetation gesegnet zu sein. Ein Beispiel sind zum Palast von San Telmo gehörige Orangenbäume, die das Gelände bis heute säumen. Doch der Park ist nicht nur ein Ort floraler Vielfalt. Dieses Paradies ist ein Anziehungspunkt für Ruhesuchende, in denen das fröhliche Gezwitscher der Vögel häufig das einzige zu erklingende Geräusch ist.

Farbenfrohe Pfauen und stolze Schwäne haben im Maria Luisa Park ein neues Zuhause gefunden. Enten schwimmen in den Teichen umher und freuen sich gewiss über den einen oder anderen Snack der Besucher. Die tierische Vielfalt des Parks betont ebenfalls der Beiname, den diese Oase der Erholung trägt. Dabei erinnert der "Park der Tauben" an all die riesigen Taubenschwärme, die über dem Plaza de America ihre Runden drehen.

Brunnen im Maria Luisa Park in Sevilla
Springbrunnen im Maria Luisa Park

Die schönsten Plätze

Der Plaza de America ist im Maria Luisa Park der kleinere von zwei Plätzen, die der Anlage ihr unverwechselbares Äußeres verleihen. Noch imposanter ist nur der Plaza de España, der die Handschrift des bekannten Architekten Anibal Gonzalez trägt. Dieser kreative Kopf erschuf das Parkzentrum einst ebenfalls für die lateinamerikanische Ausstellung. Und bis heute lässt es sich kaum ein Besucher nehmen, an diesem Platz vorbeizuschauen. Als Schauplatz in der Form eines Halbmonds angeordneten Bauwerken wirkt der Platz wie aus einem Science Fiction-Film entsprungen. Diese Vermutung kommt nicht von ungefähr. Denn schon mehrfach diente dieser Ort als Kulisse für große Kinofilme. Ob "Lawrence von Arabien" oder "Star Wars, Episode II" – keine Geringeren als diese Blockbuster wurden zum Teil in dem Park Sevillas gedreht. Doch das ist noch längst nicht alles.

Sehenswertes in mehreren Museen

Im Quadrat des Plaza de España befindet sich außerdem ein Kanal, in dem Ausflügler Ruderboote mieten können. Zudem begeistert die Anlage als kulturelles Zentrum, in dem auch Kunstkenner auf ihre Kosten kommen. Großer Beliebtheit erfreut sich das Museum für Volkskunst, in dem Artefakte der ethnographischen Geschichte die Blicke auf sich ziehen. Außerdem komplettieren Ausstellungsstücke wie Gemälde, Kostüme oder Schmuck die Ausstellung. Regelmäßig finden im Museum für Volkskunst außerdem temporäre Ausstellungen statt.

Nicht weit von diesem kulturellen Zentrum entfernt, lädt das Archäologische Museum zum Streifzug ein. Hier sind all die Besucher richtig, die nähere Einblicke in die Geschichte des Carambolo-Schatzes erhalten oder eine Vielzahl weiterer archäologischer Funde in Augenschein nehmen möchten.

Unterkünfte in Sevilla

Um diese und weitere Sehenswürdigkeiten in Sevilla ausgiebig erkunden zu können, empfiehlt es sich nicht nur einen Tagesausflug in die Stadt zu unternehmen. Damit der Aufenthalt in Sevilla möglichst perfekt verläuft, ist auch eine passende Unterkunft wichtig. Hierzu finden Sie auf unserer Seite eine große Auswahl an Ferienwohnungen und Andalusien Hotels. Darüber hinaus bieten auch Anbieter wie Holidu.de eine Auswahl mit mehr als 2.000 Angeboten in Sevilla an. Es mangelt somit nicht an der Auswahl von passenden Unterkünften. Vielmehr haben Sie die Qual der Wahl aus den verschiedenen attraktiven Unterkünften unterschiedlicher Preisklasse das Passende für sich und Ihren Urlaub zu finden.

Hier finden Sie weitere Kultur Tipps in Andalusien