Olivenbaum

Von Almería, der andalusischen Küstenstadt, sind es mit dem Wagen über El Alquián und Nijar nur etwas mehr als 70 Kilometer bis El Campico de las Moletas.

Hinauf in das Hochland der Sierra Filabres

Eine Strecke, die in etwa einer Stunde zu schaffen ist. Schon die Anfahrt ist toll, sie führt durch eine dünn besiedelte Gegend, in den wenigen Dörfern, die man passiert, blühen die Geranien. Weiter und weiter geht es hinauf in das Hochland der Sierra Filabres. In El Campico angekommen, stellt man den Wagen ab und sucht bzw. fragt nach dem „Sendero las Moletas“ (SL-A 17), ein markierter Wanderweg, von denen es in dieser Region einige gibt. Sie sind erst in den letzten Jahren zu Wanderwegen umfunktioniert worden, früher wurden sie von den Bauern in der Gegend genutzt, um von Dorf zu Dorf, von Olivenhain zu Olivenhain zu gelangen. Die Wege sind, wie auch der Sendero las Moletas, zwar nicht geteert, aber dennoch sehr gut zu begehen. Festes und bequemes Schuhwerk empfiehlt sich natürlich trotzdem, am besten sind hier normale Wanderschuhe. Die ideale Jahreszeit ist der Frühling, wenn die Sierra Filabres herrlich grün und die Luft noch klar ist, bevor es hier oben auch im Sommer zu heiß und zu staubig wird.

Wegmarkierung bestehen aus aufeinander geschichteten Steinen

Doch auch im Frühling kann es hier schon warm werden, weswegen es sich empfiehlt, ausreichend Wasser mitzuführen – auch wenn die Strecke von El Campico bis nach El Chive nur rund sieben Kilometer beträgt. Man wandert dabei, von einigen Steigungen abgesehen, stets auf einer Höhe von etwa 600 m über dem Meer. Hat man den Sendero las Moletas einmal gefunden und betreten, ist es ein Leichtes, diesem zu folgen. Man muss lediglich auf die Wegmarkierung achten, die – wie in Spanien üblich – aus aufeinander geschichteten Steinen besteht. Es wird gern gesehen, dass man selbst auch noch einen Stein obendrauf legt, um die Türme so auch weiterhin zu bewahren.

Grandioser Blick in den nächtlichen Himmel

Mit einer Pause am Zielort El Chive benötigt man für den leichten Weg hin und zurück maximal vier Stunden, und ein ganz besonderes Schmankerl erlebt man, wenn man nach der Rückkehr in El Campico noch in Ruhe etwas isst und den Einbruch der Nacht abwartet. Denn gerade weil die Gegend so dünn besiedelt ist, ist der Blick in den nächtlichen Himmel hier oben grandios, kaum ein künstliches Licht stört bei der Beobachtung der Sterne. Mit diesen Eindrücken kann man am späteren Abend dann den Rückweg ins gebuchte Quartier antreten.

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