Ronda in der Sierra Nevada

Hört der Deutsche das Wort Mittelmeer so schweifen die Gedanken zur schimmernden See mit goldenen Stränden und hohe Temperaturen.

Die bekannte Provinz Granada beweist jedoch, dass es am Mittelmeer noch viel mehr zu entdecken gibt. Als eine von acht Provinzen Andalusiens liegt die Provincia de Granada zwischen Amería und Málaga direkt am Mittelmeer.

Damit bietet die Provinz natürlich auch den beliebten Badeurlaub, den Besucher von Almuñécar oder Castell de Ferro so schätzen. Aber ihre Lage gibt Touristen auch die Möglichkeit, einen Stadt- und Wanderurlaub zu verleben. So verspricht die Hauptstadt Granada am Fuße der Sierra Nevada Urlaub für Stadtmenschen und Aktivurlauber. Während man sich in den Sommermonaten nicht zu weit vom Wasser entfernen sollte, ist die Nebensaison ideal für ausgiebiges Sightseeing zwischen maurischen Überresten und imposanten Renaissancebauten. Von Oktober bis Mai herrschen zudem perfekte Bedingungen um das mediterrane Hochgebirge südöstlich der Stadt zu erkunden. Bei Wanderungen durch weite Steineichen-Wälder und vorbei an Seen der Eiszeit offenbart sich die faszinierende Vegetation der Region.

Sehenswürdigkeiten in Granada

Alhambra in Granada

Als bedeutendste Sehenswürdigkeit Granadas, und auch Andalusiens, zählt jedoch die etwa 740 m lange und bis zu 220 m breite Burganlage Alhambra. Seit 1984 ist das bekannte Beispiel maurischer Architektur Weltkulturerbe. Die UNESCO schützte sogar ein ganzes Stadtviertel, den Albaicín. Das ehemalige maurische Wohnviertel zählt zu den wenigen Flächendenkmälern Europas. Unter den vielen historischen Bauten der 238.000 Einwohner zählenden Großstadt finden sich jedoch nicht nur Bauwerke der maurischen Zeit. Auch Beispiele für Gotik und Renaissance gibt es zu sehen. Im Zentrum ragt die Kathedrale von Granada empor. Ein Blick ins Innere ist nur zu empfehlen. Nicht nur die reiche Verzierung auch die lichtdurchflutete Weite beeindrucken die Besucher. Wer seinen ersten Aufenthalt in der Provinz-Hauptstadt plant, sollte seine Unterkunft nahe der Plaza Nueva beziehen. Hier ist der Lebensmittelpunkt der Stadt, die Wege zu Einkaufsmöglichkeiten, Attraktionen sowie Bus und Bahn somit nicht weit. Am zentralen Verkehrspunkt, der Plaza Isabel Catolica, können Urlauber zum Sierra Nevada Nationalpark aufbrechen.

Die Sierra Nevada

Blick auf die Berge der Sierra Nevada

Der 3482 m hohe Mulhacén, der höchste Berg auf dem spanischen Festland, sowie 15 weitere Gipfel über 3.000 m liegen in der Sierra Nevada. Im Norden präsentiert sich das Gebirgsmassiv rau, ist oft steil und felsig, während im Süden sanftere Abstufungen die Landschaft prägen. Interessant sind vor allem die Geröllfelder, die durch starke Temperaturschwankungen entstanden. Auch heute zerbersten die Steine durch die heißen Tage und kalten Nächte. Des Weiteren finden sich in der Sierra Nevada rund 80 Pflanzenarten, die nur noch im Nationalpark vorkommen und somit als Endemiten zählen. Wer in einem Hotel oder in einer Ferienwohnung in Granada nächtigt, kann zum Beispiel in 40 Autominuten in Güejar sein und von hier den Nationalpark betreten. Hier verläuft ein klassischer Wanderweg vor dem Panorama des Alcazaba und des Mulhacén.

Zahlreiche Wanderrouten und kulturelle Highlights

Zahlreiche Wanderrouten und kulturelle Highlights bieten vielfältige Freizeitaktivitäten in den milderen Monaten, während die beliebten Badeorte im Sommer Abkühlung versprechen. Die Provinz Granada bietet somit zu jeder Jahreszeit und für jeden Geschmack einen rundum schönen Urlaub.

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