Tauchen in Andalusien

Andalusien ist als Hotspot für Taucher weitestgehend unbekannt. Doch die vielfältige Unterwasserwelt wird in diesem spanischen Urlaubsparadies unterschätzt. Denn der Schmelztiegel zweier Weltmeere und die Heimat der Meeresenge von Gibraltar bietet Tauchern unter Wasser so manche Überraschung. Aber Achtung: Aufgrund des einströmenden Atlantikwassers lässt die Sicht gelegentlich zu wünschen übrig und die Strömung sollten Taucher an der Costa del Sol nicht unterschätzen.

Kunterbunte Meeresbewohner, die Taucher nicht alle Tage erblicken

Dennoch lohnt es sich, der Strömung an der Costa del Sol standzuhalten und in der Region um Malaga sowie Marbella die Gefilde unter Wasser zu erkunden. In diesen Arealen tummeln sich farbenfrohe Meeresbewohner, die Taucher gewiss nicht alle Tage zu Gesicht bekommen. Seeaale, Hummer, Tintenfische, Spinnenkrabben oder Triggerfische schwimmen durch die Unterwasser-Regionen Andalusiens. Mit etwas Glück erblicken Taucher vor Ort sogar Mondfische, Sonnenbarsche, Delfine oder gar Wale. Bei Gibraltar sind die Wracks der ‚SS Rosslyn’, der ‚Helen’ oder der ‚SS Excellent’ versunken, die es unter Wasser zu erkunden gilt. Nahe Marbella stoßen Wassersportler auf das Wrack einer französischen Galeone, die bereits aus dem 18. Jahrhundert stammt. Da sich dieses Wrack seit einer so langen Zeit im Meer befindet, sind die Teile der Ladung auf großem Raum verteilt. Diese Besonderheit verleiht diesem Tauchgang seine besondere Spannung. Zudem entdecken Taucher im Naturschutzareal von La Herradura eine riesige Vielfalt spannender Tauchplätze mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Oktopusse, die in versunkenen Autos ein Zuhause gefunden haben

Oktopusse

Der Fragle Rock bietet Tauchern als Herberge von zwei versenkten Autos einen besonderen Anblick. Heute werden die nahe dem Felsen gelegenen Autos vor allem von Oktopussen genutzt, die an dieser Stelle ihren Nachwuchs aufziehen. Die zerklüftete Unterwasserwand der Marina del Estate ist ein Paradies für Fische und Taucher. Ein Highlight sind die Mondfische, die an diesem Ort immer wieder zu bewundern sind. In Las Piedras Altas tauchen Wassersportler in eine faszinierende Unterwasserwelt ein, die von zahlreichen großen Fischen bewohnt wird. Die kleine Höhle ist der Blickfang der Las Piedras Altas – und zugleich die Herberge vieler Lobster. Erfahrene Taucher sollten es sich nicht nehmen lassen, die Tiefen der Punta de la Mona zu erobern. Dieser Tauchspot ist für seine facettenreiche Tierwelt bekannt und bietet Tauchern die Gelegenheit, mit Aalen, Oktopussen und Korallen auf Tuchfühlung zu gehen. Steilwand- und Höhlentaucher sollten sich auf den Weg in Richtung Cerro Gordo begeben. Dieser Ort beheimatet zahlreiche Conger. Der Tauchgang durch die hiesigen Tunnel ist ein Erlebnis, das nur erfahrenen Tauchern vorbehalten bleibt.

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