Herrliches Cádiz

Wer seinen Urlaub in Andalusien verbringt und es versäumt, einen Ausflug in die wunderbare Cádiz westlich von Gibraltar zu unternehmen, dem bleiben viele Reize der Region verborgen.

Sicher, Cádiz ist nicht unbedingt ein Geheimtipp. Doch geht es neben den weltberühmten Sehenswürdigkeiten, die man in der Provinz Andalusien besuchen kann (etwa die Alhambra in Granada, die Kirchen und die Innenstadt von Sevilla, der Felsen von Gibraltar oder die Mezquita von Córdoba, um nur einige zu nennen), manchmal ein wenig unter. Vielleicht auch aus dem Grund, weil die Stadt am Atlantik liegt, deutlich über eine Autostunde von Sevilla entfernt. Wer beispielsweise aus Málaga anreist, braucht sogar doppelt so lange, und die Anfahrt von Granada (mehr als drei Stunden), Jaén (knapp vier Stunden) oder Almería (fast fünf Stunden für 460 Kilometer) ist weit. Doch wer eher im westlichen Andalusien unterwegs ist, also in Gibraltar, Tarifa, Huelva oder auch Sevilla, sollte sich mindestens einen Tag Zeit nehmen, um all die Highlights von Cádiz kennenzulernen. Die Erkundung der Stadt Cádiz mit ihren Sehenswürdigkeiten bietet natürlich auch die Grundlage für einen längeren Aufenthalt. Sollte dies geplant sein empfiehlt es sich, wie bei jeder anderen Hotelbuchung auch, die Hotelbewertungen anderer Gäste anzuschauen und dies in die Entscheidung der Wahl der richtigen Unterkunft einfließen zu lassen. Urlauber können sich dabei auf Seiten wie zoover.de über die Rezessionen anderen Besucher schlau machen und diese nachlesen. Nun aber zurück zu den Sehenswürdigkeiten in Cádiz. Am berühmtesten ist wohl die Kathedrale, erbaut zwischen 1722 und 1838, besonders vom Meer oder der Promenade ist der Blick auf die Kirche toll. Die goldene Kuppel leuchtet in der Sonne, umgeben von bunten Hauswänden, der Anblick ist einmalig. Die Kathedrale selbst vereint neoklassizistische mit barocken Elementen.

Doch auch ansonsten kann sich die Altstadt des wohl schon mehr als 1.000 v. Chr. gegründeten Cádiz mehr als sehen lassen. Der Besuch des Museo de las Cortes de Cádiz ist ebenfalls sehr zu empfehlen, da sehr interessant – und manchen Stadtbummlern kommt eine Abkühlung vielleicht gerade recht, wenn es am Nachmittag zu heiß zu werden droht. Wenn der Tag sich schon wieder ein wenig neigt, kann man den Stadtrundgang ja immer noch fortsetzen und dann auch an der Plaza de Mina vorbeischauen, wo sich das Geburtshaus von Manuel de Falla befindet, dem berühmten spanischen Komponisten, der zu Beginn des Zweiten Weltkriegs seine Heimat für immer verlassen hat und nach Buenos Aires ging, wo er 1946 starb.

In der Altstadt befinden sich jede Menge Tapas-Restaurants und Bars, wo man toll sitzt und sich ein wenig stärken kann – was man auch sollte. Denn wenn man schon in Cádiz ist, sollte man sich auch ein wenig vom sehr atmosphärischen Nachtleben anstecken lassen, das hier natürlich auch in den Gassen und auf den Plätzen stattfindet. Wer etwas ambitionierter ist, findet in der Straße La Punta allerlei Diskos und Clubs, wo man auch richtig tanzen kann.

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