Radtour

Teil II: Die Rückfahrt von Barpate über zwei Surfparadiese, das Kap Trafalgar und Conil de la Frontera

Nachdem man Barpate am nächsten Morgen Richtung Westen auf der kaum befahrenen Landstraße A-2233 verlassen hat, geht es durch schöne Pinienwäldchen im Naturpark La Breña y Marismas del Barbate. Von hier aus bieten sich sehr schöne Blicke auf die Meeresbuchten und die sich scheinbar endlos hinziehenden Pinienwälder, denn hier befindet man sich nach längerem Anstieg auf immerhin 120 Meter Höhe über dem Meer.

Nach etwa zehn insgesamt aber doch recht gemütlichen Kilometern erreicht man den Badeort Los Caños de Meca, der mit seinem breiten, weißen Sandstrand und dem hier aufkommenden Ostwind Levante für Kite- und Windsurfer nahezu perfekte Bedingungen bietet. Allein die recht kräftigen Strömungen und die Riffe in der Bucht sollen die Perfektion etwas trüben.

Zum Kap Trafalgar

Nur etwa einen Kilometer weiter zweigt ein Sträßchen nach links zum Kap Trafalgar ab, das nur ein paar hundert Meter weiter mit seinem weißen Leuchtturm ins Meer hineinstößt. Auch das Kap ist ein Paradies für Wind- und Kitesurfer. Auf dem Rückweg geht es links die nun langsam etwas stärker befahrene A-2233 gen Westen, und nach weiteren ca. zehn Kilometern kann man sich dann in El Palmar eine Mittagspause gönnen. Auch hier lassen sich zahlreiche Surfer an dem langen weißen Stränden beobachten – El Palmar gilt bei ihnen wegen der hier gut brechenden Wellen als besonders beliebt. Die vielen Bars am Strand bieten zudem gute Möglichkeiten für eine ausgedehnte Pause.

Conil de la Frontera

Anschließend führt die A-2233 direkt ins fünf Kilometer entfernte Städtchen Conil de la Frontera, das ebenfalls einen Besuch lohnt. Conil verzeichnet zwar hohe Tourismuszahlen, doch lebte die Stadt (die etwa 3.500 Jahre alt ist, von den Phöniziern gegründet) lange in erster Linie vom Fischfang. Erst in jüngerer Vergangenheit hat sich der Tourismus mehr und mehr zur Haupteinnahmequelle entwickelt. Hinter Conil geht es zunächst ein Stück zurück ins Landesinnere, weg von der Küste, bevor man an der Kreuzung mit der CA-4202 nach links abbiegen muss, um hinaus zum Cabo Roche zu kommen, das ebenfalls einen Abstecher lohnt. Der Leuchtturm etwa ist einen Besuch wert.

Wieder in Torre del Puerco

Schon kurz darauf erreicht man die vom Hinweg bekannte Siedlung Roche, die man einfach geradeaus durchquert. Nach ihrem Ende sind es dann nur noch etwa zwei Kilometer, bis man nach einer abwechslungsreichen Rundtour von zwei Tagen wieder in Torre del Puerco ankommt. Die Radstrecke eignet sich prinzipiell für einigermaßen geübte Fahrer, doch auch für Radtouristen mit mäßiger Kondition und unterdurchschnittlicher Ausrüstung ist sie durchaus geeignet, da man die Gesamtstrecke von 80 Kilometern gleichmäßig auf zwei Tage verteilt und keine besonderen Schwierigkeiten zu meistern sind. Das Streckenprofil ist nicht gerade eben zu nennen, allerdings sind die zu bewältigenden Steigungen überschaubar und noch dazu an einer Hand abzuzählen. Hier und da allerdings sollte man etwas Vorsicht walten lassen, da die für Radler vorgesehenen schmalen Randstreifen an den Straßen, die man hier und da nutzen muss, von Unkraut überwuchert oder von Glasscherben bedeckt sind.

Hier finden Sie den ersten Teil der Zwei-Tage-Radtour mit Stranderholung

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