Radtour

Teil I: Die Hinfahrt von Torre del Puerco über Vejer de la Frontera, einem der bekanntesten weißen Dörfer Andalusiens, bis Barpate

Eine zweitägige Rad-Rundtour im Südwesten Andalusiens verspricht vieles. Angefangen von wechselhafter Landschaft (da die Rückfahrt nicht der Hinfahrt gleicht), nicht zu viel Anstrengung (40 km pro Tag), aber eben auch nicht zu wenig, die weißen Dörfer Andalusiens im Hinterland, einen Nachmittag am Strand und eine schöne Rückfahrt fast immer an der Küste entlang. Und die Versprechen, sie werden gehalten!

Start der Radtour

Los geht es in Torre del Puerco, von dort die kurze Strecke nach Cabo Roche, einer Ferienanlage, in deren Zentrum die Route nach links und kurz danach auf einer kleinen Landstraße nach rechts abbiegt, in Richtung Hinterland und La Florida. Nun fährt man durch schön schattige Wäldchen an kleinen Anwesen vorbei, bis direkt vor einem Kreisverkehr ein gut ausgebauter Weg nach links, weg von Conil, führt. Hier durchfährt man zunächst Felder und eine kleinere Ansammlung von Häusern, bis es über eine Brücke in ein Gewerbegebiet geht, und von dort aus nimmt man jene asphaltierte Trasse, die leicht abfällig nach rechts abgeht und nun parallel zu der Nationalstraße N 340 verläuft.

Vejer de la Frontera

Hier befindet man sich schon auf der Strecke nach Vejer de la Frontera, das allerdings noch ein gutes Stück entfernt ist – und vor allem, weil man hier die meiste Zeit leicht bergan zu radeln hat, zieht sich der Weg nun doch um einiges mehr, als es auf der Karte den Anschein hat. Weiter und immer weiter geht es durch Felder entlang der Straße, bis man kurz vor Vejer de la Frontera an einen großen Kreisverkehr gelangt, der unterhalb der auf einem Hügel gelegenen Stadt angelegt ist. Dort, direkt am Kreisverkehr, gibt es eine Bar, wo man eine Rast machen kann; allerdings bietet es sich mehr an, die letzten Meter nach Vejer auch noch zu nehmen, um dann dort, in dem malerischen Ort mit seinen 13.000 Einwohnern, in einer Tapas-Bar o.Ä. Mittag zu machen. In Vejer lohnt dann die Besichtigung der alten Stadtmauer, der Burg, der Klosterkirche Iglesia del Convento de la Concepción sowie der Pfarrkirche Divino Salvador.

Das Etappenziel

Um auf die Strecke nach Barbate, dem Etappenziel, zu kommen, bietet es sich an, zunächst auf die Umgehungsstraße zu fahren, die von erwähntem Kreisverkehr aus nördlich um Vejer herumführt. Diese Umgehung weist die niedrigste Steigung aus im Vergleich zu den beiden Alternativen, außerdem ist sie relativ wenig befahren.

Die letzten Kilometer bis zum Etappenziel

Die letzten Kilometer nach Barbate – es sind etwa noch zehn – muss man dann allerdings auf einer recht stark befahrenen Strecke zurechtkommen; allerdings geht es zur Entschädigung die meiste Zeit bergab. Und die nächste Entschädigung, der Strand von Barbate, wartet schließlich auch schon. Barbate ist ein recht ruhiger Ort, der meist nur von spanischen Touristen besucht wird, und lädt zum Baden im Meer ein. Vom Strand aus sieht man das nordöstlich von hier in den Atlantik hineinragende Kap Trafalgar hervorragend. Trotz des recht geringen Touristenaufkommens ist es besser, wenn man sich schon im Voraus ein Zimmer in einem Hotel oder einer Pension bucht. Schließlich wäre es ärgerlich, den Sonnenuntergang am Strand von Barbate zu verpassen und stattdessen am gleichen Tag noch nach Torre del Puerco zurückzufahren. Dafür sollte man sich lieber den nächsten Tag aussuchen.

Hier finden Sie den zweiten Teil der Zwei-Tage-Radtour mit Stranderholung

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