Unterwegs im Osten von Málaga I

La Malagueta - Malaga

Eine Radtour in der östlichen Umgebung der zweitgrößten Stadt Andalusiens, Teil I

Das Radfahren in Spanien und auch in Andalusien wird zwar immer populärer. Doch noch ist die Akzeptanz, vor allem bei Autofahrern, nicht so groß und so verbreitet wie in Mitteleuropa.

Darum gehört es sich in Spaniens südlichster Provinz mehr noch als anderswo, genau darauf zu achten, dass das nötige Equipment, also das Material, fehlerfrei ist. Wer also nicht mit dem eigenen Rad, sondern einem Leihrad unterwegs ist, sollte dieses Vehikel vor dem Start der Tour eingehend prüfen. Im Normalfall achten die Verleiher darauf, dass die Räder fahrtüchtig sind, aber Vorsicht ist schließlich die Mutter der Porzellankiste. Und, was mindestens genauso wichtig ist: Wer in Andalusien Fahrrad fährt, der findet nicht allerorts Radwege vor – im Gegenteil. In einigen Abschnitten fast aller Touren muss man an den Rändern von größeren Landstraßen in die Pedale treten. Um die persönliche Sicherheit so weit als möglich zu erhöhen, ist ein Fahrradhelm also geradezu Pflicht, den sich Biker auch schon vor Fahrtantritt hier besorgen können. Wird man diesen Mindestanforderungen gerecht, dann kann es auch schon losgehen mit der schönen Tour. Und Touren gibt es schließlich en masse. Eine davon verläuft vom Zentrum von Málaga hinaus nach Osten und führt auf nahezu der gleichen Strecke auch wieder zurück.

Startpunkt der Radtour

Plaza de la Marina

Startpunkt ist die Plaza de la Marina, wo sich die Skulptur des Cenachero befindet, eines malaguenischen Fischverkäufers aus früheren Zeiten. Es geht zunächst in Richtung Muelle Uno, dem neuen Hafen, wo an manchen Tagen auch riesige Kreuzfahrtschiffe vor Anker liegen. Es geht vorbei an der Kapelle der Seefahrer mit der Jungfrau Virgen del Carmen de los Marineros, anschließend zurück zum Leuchtturm La Farola, den man vorher bereits passiert hat. Er gehört seit seiner Erbauung im Jahr 1817 zu den Erkennungszeichen von Málaga. Von hier aus sind es nur wenige hundert Meter bis zum Stadtteil La Malagueta, wo die Strecke auf der hübschen Uferpromenade entlang führt, die mit zahlreichen Restaurants gespickt ist. Auf dem Paseo Maritimo Pablo Ruiz Picasso führt die Route dann ein paar Kilometer bis nach Baños del Carmen, wo in früheren Zeiten das Bürgertum der Stadt seine Stranderholung gesucht hat. Hier ist es Zeit, mal vom Drahtesel zu steigen und den Blick zurück zu wenden, gen Osten, nach Málaga. Denn es entbietet sich ein herrliches Panorama mit einem tollen Fotomotiv. Von hier aus bekommt man nämlich die Alcazaba, den Leuchtturm und den Turm der Kathedrale gemeinsam auf ein einziges Bild.

Hier geht es zum zweiten Teil des Textes.

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