Eine Radtour durch Olivenwälder

Olivenhain

Wer im Hochsommer nach Andalusien kommt, der dürfte zumeist daran interessiert sein, sich an den Stränden der Region zu erholen und Sonne pur zu tanken. Kein schlechter Urlaub.

Vía Verde de la Subbética

Doch um sich draußen zu bewegen, etwa auf einer Wanderung oder bei einer Radtour, ist es dann meist zu heiß. Vielmehr liegt das Hauptaugenmerk dann oft darin, mit dem Mietwagen in Andalusien(und selbstverständlich einer Klimaanlage) die Sehenswürdigkeiten der Region abzuklappern, nämlich an jenen Tagen, an denen man mal nicht an der „playa“, also am Strand, liegen möchte. Wer jedoch im Frühjahr oder im Herbst nach Andalusien kommt, wird feststellen, dass es zwar herrlich warm ist – aber eben nicht zu heiß, um nicht doch einmal einen Ausflug zu unternehmen, bei dem man sich selbst bewegen muss – etwa bei einer ausgedehnten Fahrradtour mit einer Länge von knapp 100 Kilometern, wenn man Hin- und Rückweg zusammenrechnet. Natürlich kann man eine solche Tour aber auch auf zwei Tage verteilen und am Zielort übernachten. Und der Zielort, das ist in diesem Fall Jaén. (Die Route nennt sich „Vía Verde de la Subbética“, sie verläuft südöstlich von Córdoba.)

Ausgangspunkt für die Tour ist Luque

Luque

Ein idealer Ausgangspunkt für die Tour ist Luque, eins dieser kleinen weißen Dörfer Andalusiens, das sich etwa 60 Kilometer südöstlich von Córdoba befindet. Wer kein eigenes Rad dabei hat, kann sich im Restaurant am Alten Bahnhof der Gemeinde eines mieten. Dann kann es losgehen, hinaus in östlicher Richtung, über die stählerne Brücke, die sich über die Schlucht von Bailón zieht. Schon nach 20 der 48 Kilometer bis Jaén ist der „Gipfel“ der Strecke erreicht, allerdings ist die Steigung die 200 Höhenmeter hinauf nicht nennenswert. Von nun an geht es im Schnitt also den Berg hinunter, auf traumhaft schöner Strecke – zwei Pausen sollte man dabei einplanen. Die erste nach 33 Kilometern am Besucherzentrum Centro de Interpretación del Tren de Aceite, wo man sich über die Region informieren kann. Und die zweite im Bahnhof von Lucena, wo man Kunsthandwerk aus der Region erwerben kann.

Weiter durch traumhafte Olivenhaine

Hat man die Vorstadt von Lucena hinter sich, geht es weiter durch traumhafte Olivenhaine, eine Gegend, die besonders im Frühling herrlich grün ist. Hier kann man definitiv langsam fahren und die Landschaft genießen – umso mehr, wenn man in Jaén übernachten möchte (was eher zu empfehlen ist). Wer am gleichen Tag die Rückfahrt antreten möchte, kann schon vor Jaén (am Bahnhof von Cabra) umdrehen, um sich einige Kilometer zu sparen und nicht allzu spät abends zurückzukehren.

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